Carminho

Portugal
„Carminho – die neue Prophetin des Fado“
- Jazz thing

Artist information

Die große Stimme Portugals kommt 2019 endlich mit ihrem langerwarteten neuen Album auf Tour!

Fado ist ihr Leben, und kaum eine andere Sängerin verleiht dieser portugiesischen Form des Liedes so viel Kraft, Leidenschaft und Tiefe wie CARMINHO.

Nach ihrem großen Erfolg mit dem Album Carminho Canta Jobim (2016), auf dem sie sich respektvoll und leidenschaftlich vor dem brasilianischen Songwriter Antonio Carlos (Tom) Jobim verbeugte und sich einmal mehr als eine der besten portugiesischen Interpreten bewies, kehrt sie nun mit einem brandneuen Album mit vielen Eigenkompositionen zurück.

Maria ist ihr fünftes Album und ihr bisher persönlichstes, denn sie schrieb nicht nur den Großteil der Songs selbst, sondern produzierte es auch selbst. Mehr als das, was sie auch als ausführende Produzentin neben João Pedro Ruela, Diogo Alves, Marta Pelágio und Ruela Music aktiv an der Entstehung von Maria beteiligt. Alle Songs wurden im Bela-Flôr-Studio von Artur David mit Assistenz von Daniel Silva aufgenommen, lediglich As Rosas entstand in den Atlantico Blue Studios. Gemischt wurde Maria von Artur David und CARMINHO selbst, das Mastering wurde von Fernando Nunes im Estúdio Pé de Vento vorgenommen.

Auch für Maria konnte CARMINHO auf die musikalische Unterstützung hochkarätiger Musiker bauen, darunter Bernardo Couto auf der Guitarra Portuguesa bei den Songs „O Menino e a Cidade“, „A Mulher Vento“ und „Se Vieres“. Der Gitarrist José Manuel Neto arbeitete auf „O Começo“ und „Quero Um Cavalo De Várias Cores“ mit ihr zusammen, und Luis Guerreiro spielt auf „Sete Saias“, „Poeta“ und „Pop Fado“.
Weiterhin ist Flávio César Cardoso auf der traditionellen Viola de Fado zu hören und José Marino de Freitas am akustischen Bass. João Paulo Esteves da Silva begleitet sie am Piano und Cunha Monteiro spielt Pedal Steel- und E-Gitarre. CARMINHO selbst präsentiert sich auf „Estrela“ an der E-Gitarre.

Bereits 2005 wurde Carminho von der Stiftung Amália Rodriguez als bester Newcomer geehrt, und sie ist dem Erbe dieser Ikone des Fado treu geblieben. Denn auch wenn Carminho dem Fado musikalisch einen frischen Wind beschert, bleibt ihre Musik untrennbar verbunden mit der Sonne, dem Meer, der Liebe und der Sehnsucht.

Es ist diese tiefe Verbundenheit mit der Musik die bereits Carminhos Debütalbum ‚Fado‘ so besonders machen. Schon kurz nach der Veröffentlichung galt es als „das beeindruckendste Fado-Debüt in Jahrzehnten“ (Time Out Magazine) und erreichte innerhalb kürzester ZeitPlatin Status in Portugal. Ihre herzergreifenden Songs sind dabei ebenso musikalisch virtuos vorgetragen und mit ihrer kräftigen und dennoch glasklaren Stimme gelingt es Carminho, selbst die kleinsten Dynamikunterschiede fein nuanciert auszudrücken und so für ihre Hörer erfahrbar zu machen. Mit dem Nachfolger ‚Alma‘ kam dann auch der internationale Durchbruch: Nach einem Platz 1 in den portugiesischen Albumcharts, in denen es sich volle zwei Jahre hielt, und einer Top-5-Platzierung in den spanischen iTunes-Charts trat Carminho ihre Reise nach Brasilien an, wo die Portugiesin auf offene Ohren traf und stürmisch gefeiert wurde. Caetano Veloso nannte sie “ein Wunder”, und Chico Buarque und Milton Nascimento luden sie zu Gastauftritten und gemeinsamen Aufnahmen ein.

Auch ihr Album ‚Canto‘ eroberte in Carminhos portugiesischer Heimat Platz 1 und erreichte Gold-Status. Das Album nahm Carminho erneut mit ihrem Stammproduzenten Diogo Clemente auf, als Gäste wirken unter anderem die brasilianischen Musiker Nana Vasconcelos (Percussion), Jaques Morelenbaum (Cello) und Multiinstrumentalist Carlinhos Brown mit sowie der spanische Gitarrist Javier Limón. Caetano Veloso schrieb für Carminho den Text zu "O sol, Eu e Tu" und die brasilianische Starsängerin Marisa Monte übergab ihr ihren neuen Song "Chuva No Mar", auf dem die beiden außergewöhnlichen Stimmen im Duett zu hören sind.

 

In Portugal gilt sie unter Fans und Kritikern gleichermaßen als eine der größten Stimme unserer Zeit und auch auf den internationalen Bühnen werden die sensationellen Auftritte der jungen Fadista als musikalische Offenbarung gefeiert.

Mehrere extensive Touren durch Deutschland führten sie in große Säle wie die Philharmonie Köln, das Konzerthaus Wien und die Elbphilharmonie Hamburg, womit sie endgültig auf dem obersten Level der Konzerthäuser angekommen ist.

 

 

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